Tourismus

Die Toskana ist die Hochburg der "Agriturismi", der alten Bauernhöfe, auf denen man Ferien machen und gleichzeitig Produkte aus eigener Herstellung verkosten kann. Doch aufgepasst: Oft ist das Angebot eigener Produkte nur ein Scheinangebot, und dass diese Art von "Ferien auf dem Bauerhof" preisgünstiger sei als ein Hotelaufenthalt, kann man auch nicht immer behaupten. Eine Alternative sind nämlich mehr und mehr kleine Landhotels in den "Borghi" und Altstädten. Sie werden in nächster Zeit an dieser Stelle ein paar Empfehlungen finden.

Immer mehr Angebote gibt es zum Glück für Wanderer und Radwanderer. Man findet mittlerweile Karten z. B. vom Kompass-Verlag mit Wanderwegen, und es gibt sowohl organisierte Fahrradwanderungen als auch individuell angebotene Radwege wie den Sentiero della Bonifica, der auf dem Treidelpfad längs des historischen Chianakanals zwischen Chiusi und Arezzo entlang führt.

Für Bildungstouristen bieten sich nicht nur Städte wie Florenz, Siena, Lucca oder Pisa an sondern auch viele ländliche Orte, in denen man mittlerweile erstaunlich gut Museen findet. Es gibt verwunschene alte Kirchen, die in kaum einem Reiseführer stehen aber dennoch viel Geschichte atmen. Es gibt Naturparadiese und unendliche Wälder am Monte Amiata oder im Appenin, darunter einige Wintersportgebiete. Die toskanische Küste und die Inseln des Toskanischen Archipels sind noch nicht vom Massentourismus verdorben.

Kurzum: Die Toskana besticht durch Vielseitigkeit und Individualität,